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Driade

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Driade

Driade ist eine italienische Designschmiede der besonderen Art. Seit ihrer Gründung 1968 hat sie sich radikal experimentellen Design-Ideen verschrieben: Die Strenge von geometrischem und rationalem Design und der Wiederentdeckung von Elementen der Pop-Art und ihren Einflüssen auf Pop und Radical Design bilden den Kern des Driade Programms. 

Driade definiert sich als „ästhetisches Labor“ und greift damit einen Begriff auf, der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bereits von Avantgarde-Designschulen verwendet wurde. Es geht um absolutes Design, um radikale Entwürfe - ob Tisch, ob Sofa, Sessel oder Stuhl, Driade begreift Design als experimentelle, oft überraschende Gestaltung der Umwelt, die mit den Sehgewohnheiten des Betrachters augenzwinkernd spielt.

Driade Tokyo Pop - Design als spielerische Avantgarde

Das kreative Labor von Driade kann man in Fossadello, in der Nähe der Mode- und Designmetropole Mailand besuchen – und man findet dort einen architektonischen Komplex vor, dessen große Oberlichtfenster und helle Flure geschickt edle Materialien mit industriellem Design verbinden. Entworfen wurde das als Beispiel für gelungene Architektur im Office- Bereich geltende Ensemble von der bekannten italienischen Designerin und Architektin Antonia Astori.
Die von Driade realisierten Entwürfe haben Designgeschichte geschrieben: Der dynamische PopArt-Sessel „Melaina“ von Rodolfo Bonetto, „Due Cavalli“, der sanft geformte, legendäre Loungesessel von De Pas und viele weitere, inzwischen zu modernen Klassikern avancierte Designs, von Antonia Astori, Nanda Vigo, Enzo Mari, Philippe Starck, Oscar Tusquets, Borek Sipek, Tokjujin Yoshioka, Kazuyo Sejima, Ron Arad und viele andere – bis hin zu weltbekannten Künstlern wie Xie Dong und Mann Singh.
Philippe Starcks Toy Stapelsessel beispielsweise, ein Stuhl aus „einem Guß“ und mit raffinierten geometrischen Formen, der Lord Yo Armlehnstuhl, ebenfalls von Starck oder die Tokyo Pop Serie des japanischen Designer Tokujin Yoshioka mit ihren fließenden Formen oder die netzartige Struktur des von Christophe Pillet 2004 entworfenen Meridiana Chair verdeutlichen, wie sehr Driade seine Philosophie des offenen, experiementellen Raums für besondere Ideen lebt.

Christophe Pillets Meridiana Chair - filigran und organisch

Driade hat mit seinem Firmensitz einen Ort geschaffen, ein „ästhetisches Labor“, in dem Ideen für alle Lebensbereiche entwickelt und verwirklicht werden können. Ob Architektur, Möbel, Objekte, Stoffe oder Teppiche, ob Armlehnstuhl, Tisch oder Sofa – hier können Designer, Fotografen, Grafiker, Webdesigner und kreativ Tätige aus allen Bereichen zusammenarbeiten.
Während die Designschulen und -gemeinschaften vergangender Avantgarden als klar umrissene Zirkel funktionierten und eher die sie umgebende, oft konservative Gesellschaft Reibungspunkte bot, ist die Globalisierung und die Vielfalt der unterschiedlichen Stimmen und Ästhetiken die Herausforderung dieser Zeit. Diesem Pluralismus der Stimmen begegnet Driade mit Offenheit und Toleranz für Widersprüche. So entstehen in Fossadello Entwürfe, die den Zeitgeist spiegeln und neue, unerwartete Blicke ermöglichen.